Dauerelastisch, pilzhemmend ausgerüsteter 1-komponentiger-Fugendichtstoff auf Silikonkautschukbasis.
Verwendungszweck:
Sanitär-Silikon wird im Laden- und Innenausbau , für Bewegungsfugen im Sanitärbereich (Abdichtung von Badewannen, Wasch- und WC-Becken) sowie als Dehn- und Dichtfugen an Fliesen eingesetzt. Der Fugendichtstoff haftet ausgezeichnet auf Glas, Fliesen und Emaille sowie metallischen Oberflächen wie z. B. eloxiertem Aluminium.
Werkstoff:
Sanitär-Silikon härtet im Kontakt mit Luftfeuchtigkeit aus. Der Eigengeruch verliert sich nach entgültiger Durchhärtung. Der Fugendichtstoff ist nicht überstreichbar.
Untergrund:
Die Fugenflanken müssen trocken, schmutz-, öl- und fettfrei sein. Lose Teile entfernen.
Verbrauch:
Eine Kartusche reicht bei einer Fuge 5 mm breit und 5 mm tief für ca. 12 Meter.
Verarbeitungs- / Aushärtungszeiten, -temperaturen:
Nacharbeitungszeit: ca. 7 – 10 Minuten. Durchhärtungszeit einer 5x5 mm Fuge bei +20 C und mittlerer rel. Luftfeuchte: 3 bis 4 Tage. Temperaturenbereich bei der Verarbeitung: +5 C bis +40 C.
Temperaturbeständigkeit: -40 C bis +180 C.
Lagerung:
Trocken und kühl; im original verschlossenen Gebinde.
Lieferform:
310-ml-Kartusche
weiß
grau
transparent
silbergrau
manhattan
anthrazit
beige
caramel
pergamon
braun
anemone
Verarbeitung:
Kartuschenverschluss abschneiden, Düse aufschrauben und der Fugenbreite entsprechend
abschneiden.
Zur Sicherstellung eines sauberen Anschlusses die Fugenränder mit Kreppklebeband abkleben. Die Verarbeitung von Sanitär-Silikon erfolgt mit einer Hand– oder Druckpistole, um die Fugen gleichmäßig zu füllen. Fugendichtstoff innerhalb der Hautbildungszeit mit einem mit Seifenwasser befeuchteten Spachtel abziehen. Auch das Klebeband innerhalb der Hauptbildungszeit entfernen. Zur Vermeidung einer Dreiflankenhaftung bei tiefen Fugen sollte Sanitär-Silikon unter Verwendung eines Fugenhinterfüllmaterials verarbeitet werden.
Achtung:
Sanitär-Silikon haftet nicht auf Teer, Bitumen, Gummi, Polyethylen, Acrylglas und Teflon. Stahluntergründe vor der Verfugung mit Rostschutz behandeln. Sanitär-Silikon kann auf keramischen Werkstoffen, sowie auf Naturstein Verfärbungen hervorrufen.
Reinigen der Arbeitsgeräte:
In frischem Zustand erfolgt die Reinigung der Werkstoffe mit handelsüblicher Verdünnung, nach Aushärtung des Werkstoffes ist nur noch eine mechanische Säuberung möglich.
Entsorgung:
Für Recycling restlos entleeren. Nur ein restentleertes Gebinde ist recyclingfähig.
Hinweis:
Die technischen Angaben beziehen sich auf 20 °C / 65 % relative Luftfeuchtigkeit.
Hinweise auf der Verpackung beachten.
Die Aussagen erfolgen aufgrund umfangreicher Prüfungen und Praxiserfahrungen. Sie sind nicht auf jeden Anwendungsfall übertragbar. Daher empfehlen wir gegebenenfalls Anwendungsversuche durchzuführen. Technische Änderungen im Rahmen der Weiterentwicklung vorbehalten. Im übrigen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Stand: Januar 2006
Weitere Auskünfte durch:
Service-Hotline:
0049 (0) 180/3 000 462
BAHAG AG
Postfach 100561
D-68005 Mannheim