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Schrägdachdämmung

1. PROBAU® Dachunterspannbahn
2. Überspannter First
3. Unterlüftung Hartbedachung
4. Wärmedämmung
5. PROBAU®-Dampfbremsfolie

PROBAU® Dachunterspannbahn

Schützen Sie Ihre Dachdämmung vor Feuchtigkeit und Fäulnis.

Verlegeanleitung
PROBAU®-Unterspannbahn wird parallel zur Traufe über die Sparren verlegt und mit der Anbringung der Konterlatten und Dachlatten in einem Arbeitsgang befestigt. Der eingearbeitete Richtfaden an beiden Bahnenkanten ist eine ausgezeichnete Hilfe zur Markierung der Mindestüberlappung.

Die Bahnen werden an der Traufe beginnend überlappt und schuppenförmig in Richtung First verlegt. Zur einwandfreien Entlüftung muß die Unterspannbahn ca. 5 cm vor dem First enden.

Bei Konterlattung werden die Dachbahnen straff gespannt. Zur einwandfreien Ableitung etwa eindringender Feuchtigkeit ist auf ein stufenloses Gefälle der Spannbahn bis auf das Traufblech zu achten. Die untere Bahnenkante sollte nicht über den äußeren Rand der harten Bedachung hinausreichen.
Im Bereich von Lichtpfannen ist die Folie auszuschneiden, da Polyethylen von Natur aus nicht UV-stabil ist.

Bei Einbau von Mineralfaserdämmung sollte auf keinen Fall auf die Anbringung von PROBAU®-Unterspannbahn verzichtet werden. Nur die Dachunterspannbahn verhindert eine Durchfeuchtung des Dämmaterials von außen. Feuchte Dämmung verliert ihre Funktion! Der Lüftungsabstand zwischen Folie und Dämmaterial sollte mindestens 2 cm sein.

Dampfbremsfolie & Spezialkleber

Verlegung PROBAU®-Dampfbremsfolie

Bei der Verlegung der PROBAU®-Dampfbremsfolie quer oder parallel zu den Sparren ist darauf zu achten, dass die Bahnenlänge jeweils plus 10-20 cm für luftdichte Anschlüsse an Bauteile zugeschnitten wird.

Wird die PROBAU®-Dampfbremsfolie parallel zu den Sparren verlegt, so wird die Folie zuerst am Sparren ausgerichtet und angetackert. Die Folie sollte ca. alle 10 cm angetackert werden. Hierbei ist darauf zu achten, daß keine Spannungen auftreten, welche zu Einrissen führen könnten. Das PROBAU®-Dicht- & Klebeband mit dem Trennstreifen am Folienrand aufkleben und fest andrücken. Nach dem Antackern der nächsten Folienbahn den Klebeband-Trennstreifen abziehen und die Folienbahn fest auf das Klebeband drücken. Die Überlappung der Folienbahn soll ca. 10 cm betragen.

Bei der Verlegung von PROBAU®-Dampfbremsfolie quer zu den Sparren wird die erste Folienbahn entlang des Firstes angebracht. Weitere Verlegung wie vor.

Grundsätzlich muss PROBAU®-Dampfbremsfolie luftdicht an alle durchdringenden Bauteile wie Kamine, Dunstrohre und auch Dachflächenfenster angeschlossen werden. Dies gilt auch für Giebelwände sowie Kehlbalken und Pfetten. Jeder Stoß und jede Ansatzstelle ist mit einem Klebeband zu befestigen.

Hinweise für die Verarbeitung
Die Dämmung von Dächern erfordert nicht nur eine fugendichte Verlegung des Dämmstoffes, sondern auch eine sorgfältige, luftundurchlässige Abdichtung der Dampfbremse. Dies gilt besonders für Anschlüsse an angrenzende Bauteile.

Dauerhafte Anschlüsse können z.B. mit folgenden Methoden erreicht werden:

Ausführungsbeispiele luftdichter Anschlüsse
Anschluss der Dampfbremse an Kniestock mit eingeputztem Streckmetall
1 Dämmstoff; 2 Dampfbremsfolie; 3 Streckmetall
Anschluss an Kniestock mit Dichtband und Pressleiste
1 Dämmstoff; 2 Bekleidung; 3 Dampfbremsfolie; 4 Anpreßleiste; 5 Dichtband
Anschluss an Kniestock im Trockenausbau
1 Dämmstoff; 2 Bekleidung; 3 Dämmplatte RP III zweilagig; 4 Dampfbremsfolie; 5 Anpressleiste; 6 Dichtband
Anwendungsbeispiel
Probau®-Universal Klebeband
Anwendungsbeispiel
Probau®-Dicht- & Klebeband
Anwendungsbeispiel
Probau®-Dampfbremsenkleber


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